Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ist der Inbegriff eines Familienfilms. Er hat liebevoll gespielte Charaktere, eine schöne Handlung, die spannend und auch witzig ist, und am Schluss geht alles gut aus. Er ist einer dieser Feel-Good-Filme. Er basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch von Michael Ende und ist tief im Deutschen Kinder-Unterhaltungs-Kulturgut verwurzelt. Einige LeserInnen werden sich noch an die liebevoll inszenierte Version der Augsburger Puppenkiste von 1977 erinnern. Die Computeranimationen sind wohl gelungen, doch kann auch der Rest des Films nicht verhehlen, dass er zur Gänze im Studio entstanden ist. Zu sauber und blankpoliert wirkt die Umgebung und dort, wo es dann doch schmutzig wird, ist der Ruß zu akkurat platziert, um wirklich das Ergebnis einer gefährlichen Reise sein zu können. Damit steht der Film in direkter Tradition des Puppenspiels und ich glaube, dass er das mit Absicht macht. Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer ist der gelungene Vers...