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Posts mit dem Label "Neo Noir" werden angezeigt.

L.A. Confidential (US 1997)

  Zweifellos gehört L.A. Confidential zu den besten L.A.-Noirs überhaupt und es dürfte wohl schwer sein, diesen Film irgendwann einmal zu übertreffen.  Sowohl inhaltlich als auch in den Aspekten von Form und Figurenzeichnung versteht der Film, worauf es ankommt und transportiert einen Gangster-Streifen, der in den 1950er Jahren angesiedelt ist, zeitgemäß. Für das Online-Filmmagazin FILM PLUS KRITIK habe ich mir den Film näher angesehen und meine Eindrücke in einem Text zusammengefasst. 

Oppenheimer (US 2023)

Christopher Nolans Oppenheimer ist kein Film , sondern eine Erfahrung. Hier wird nicht nur die Welt eingerissen, sondern auch Kino an sich. Und auch wenn ich eine Kritik geschrieben habe, so ist "Oppenheimer" doch nicht in Worte zu fassen. Meine Kritik auf FILM PLUS KRITIK .

Die Sache mit der Frisur

Vor ein paar Tagen habe ich Martin Scorseses Taxi Driver (US 1976) gesehen. Es handelte sich dabei um eine Erstsichtung. Bis dato hatte ich mit dem Film kaum Berührungen gehabt. Zwar konnte ich den Film zeitlich einordnen und ich kannte ich das Finale und die Szene mit dem Telefonat nach dem Kinobesuch, doch muss ich ehrlich gestehen, dass mich dieser Film am Ende sprichwörtlich erschlagen hat. Mit 114 Minuten Lauflänge kam mir Taxi Driver gefühlt länger vor als Michaels Manns Heat (US 1995), der 171 Minuten lang ist. Doch, so sehr ich durch den Film an die Wand gedrückt war, so fasziniert war ich auch. Taxi Driver ist nicht einfach zu schauen und wirkt ohne Zweifel abschreckend. Unabhängig, ob wir einer schnelllebigen TikTok-Generation angehören oder die innere Ausdauer eines Zen-Buddhisten besitzen, stellt uns der Film auf eine echte Probe. Gleichsam ist der Taxi Driver unglaublich immersiv.

The Batman (US 2022)

Is he the Batman we deserve? He certainly is the Batman we need. Reeves The Batman ist ein Film über Zerstörung. Köpfe werden zerstört, Gotham City wird zerstört, Figuren werden zerstört, Andenken werden zerstört. Im Grunde zerstört Reeves ein ganzes Franchise mit dazugehörigem Fandom. In ganz großem Stil betreibt der Regisseur und Drehbuchautor Brandrodung. Während andere Filmemacher damit beschäftigt sind, den kostümierten Rächer zum Helden aufzubauen, nimmt Reeves ihn Stück für Stück auseinander und macht dabei vor nichts Halt, auch nicht vor dem Publikum, welchem er einen Dunklen Ritter vorsetzt, mit dem niemand gerechnet hat. Zerbrechlich, fehlerhaft, sinnsuchend. In den Comics hat die psychische Zerrissenheit Waynes/Batmans seit den 1980er Jahren Bestand. In den Filmen jedoch wurde die Figur vergleichsweise mit Samthandschuhen angefasst. Sicherlich durften bisherige Inkarnationen Momente des Zweifels erleben und entsprechend des Drehbuchs über sich hinauswachsen,...