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Posts mit dem Label "Zeit" werden angezeigt.

The Flash (US 2023)

  Im neuesten DC-Film versucht sich Warner Bros. an einem weiteren Abenteuer der Justice League, die wir bereits aus den Snyder-Filmen kennen, und ist gleichsam bemüht, auf den Multiverse-Zug aufzuspringen, der seit ein paar Jahren nahezu alle Kinosäle heimzusuchen scheint. Leider werden die Voraussetzungen dazu nicht erfüllt. Warum Regisseur Andy Muschietti der große Wurf nicht gelingt, erfahrt Ihr in meiner Kritik auf  FILM PLUS KRITIK .

Infinite (US 2021)

DISCLAIMER: Im folgenden Text kommt es zu massiven Spoilern, was mir allerdings völlig egal ist, da diese Kritik auch als Warnung vor dem Film zu verstehen ist. Eine Abwandlung des Highlander (US 1986) -Mythos zu erzählen ist eine integre Sache. Es ist völlig in Ordnung, die Unsterblichkeit des Körpers durch eine Unsterblichkeit der Seele zu ersetzen und Erlebnisse der Vergangenheit mit dem Phänomen des Déjà-vus zu verbinden. Dann noch die Action an das Jahr 2021 anpassen, eine passable Liebesgeschichte inkludieren und fertig ist der Film, der nichts anders erzählt als der Klassiker aus den 1980er Jahren und dennoch etwas Eigenes darstellt. Das Problem mit Infinite (US 2021) ist jedoch, dass er trotz der Vorlage eben nicht wie Highlander ist, und dies liegt eindeutig am Drehbuch. Infinite ist ein durch und durch generischer Film nach Schema F. Dagegen ist an sich nichts einzuwenden, doch um trotzdem vom Publikum positiv aufgenommen zu werden, muss sich die Handlung organisch ...

Senior Year (US 2022)

Eigentlich hatte ich mich ja auf den neuen Film mit Rebel Wilson gefreut. Ich mag ihre Art, wie sie über sich selber lacht und ihren Figuren das gewisse Etwas gibt. Wilson ist eine starke Persönlichkeit, die sicher vor der Kamera auftritt und Charakteren, die man eher bei Randgruppen vermutet, ein enormes Selbstbewusstsein verleiht. Eigentlich habe ich mich sehr auf den neuen Film mit Rebel Wilson gefreut, allerdings – ist. Der. schlecht. Senior Year versucht sich an einer Mischung aus Peggy Sue got Married (US 1986), 13 going on 30 (US 2004) und Der letzte Bulle (D 2010-2014) und scheitert dabei kläglich. Der Film wirkt wie eine Patch Work Decke, bei der die einzelnen Flicken unterschiedlich groß sind und zudem zu wenig Garn vorhanden ist, um alles zu verbinden. Wilson ist der einzige Grund, weshalb man sich den Film ansehen kann, da ihre Performance das einzige Moment ist, welches Leben und Dynamik in die Angelegenheit bringt. Senior Year spielt mit dem Zeitgeist der ...

Und täglich grüßt die Zeitschleife

Immer wieder finden wir in Filmen und Serien Figuren, die in Zeitschleifen gefangen sind und sich nur aus diesen befreien können, wenn sie über sich selbst hinauswachsen, eigene Schwächen erkennen oder eine bestimmte Aufgabe lösen. Dabei können Zeitschleifen sowohl als reine handlungstreibende Kraft eingesetzt werden als auch als   psychologischer Überbau, der zwar Handlung generiert, sich aber auf die Figur konzentriert, die in dieser Zeitschleife gefangen ist. Handlungstreibende Zeitschleifen sind in diesem Zusammenhang Formeln, die wie Algorithmen allein auf äußerer Einflüsse reagieren. Figurzentrierte Zeitschleifen hingegen treten in Dialoge mit der Figur und weiterer Folge mit dem Publikum, das die Geschehnisse auf dem Bildschirm oder der Leinwand rezipiert. Während der erste Typ also nach dem Schema einer mathematischen-informatischen Wenn-Dann-Sonst-Formel analysiert, nimmt sich der zweite Typ heraus, den Prozess zu bewerten. Hier gibt es kein eindeutiges Richtig und...