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Zack Snyder's Justice League (US 2021)

Endlich ein Superheldenfilm, der sich Zeit nimmt. Vier Stunden und zwei Minuten, um genau zu sein, aber das geht in Ordnung. Endlich ein Superheldenfilm, der Ereignisse auserzählt und nicht gleich zum nächsten Plotpunkt wechselt, wenn der Höhepunkt der Action erreicht ist. Endlich ein Superheldenfilm, der allen Charakteren eine vernünftige Screentime gibt, abseits der üblichen Kämpfe. Endlich ein Superheldenfilm, bei dem die Kämpfe als solche nachvollziehbar sind. Kein Schnittgewitter, bei dem wir außer bunten Farben nichts erkennen können. Zack Snyders Version der Justice League begreift die Tragweite eines Kampfes um den Planeten Erde und hetzt nicht einfach durch das Prozedere einer Teamfindung, um möglichst bald CGI-Action auf die Leinwand bringen zu können. Leider setzt er bei den Kämpfen zu sehr auf digitale Effekte, aber dazu komme ich später. Snyder inszeniert die Liga als heterogene Gruppe, in der jede Figur ihre Eigenheiten und Ziele hat. Genauso divers wie die Bewe...