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Posts mit dem Label "2020er" werden angezeigt.

BATMAN: CAPED CRUSADER Staffel 2 - Gotham City wird langsam irre

Seit dem 31.07. ist die neue Staffel von BATMAN: CAPED CRUSADER auf Amazon Prime verfügbar und führt in zehn Folgen nicht nur inhaltlich fort, was in Staffel Eins etabliert wurde. Noch immer ist Bruce Timm, der schon für die Animationsserie aus den 1990ern verantwortlich war, federführend mit an Bord und präsentiert interessante Herangehensweisen an die bekannten Figuren und Muster. Der Gangsterboss Rupert Thorne, der am Ende der ersten Staffel verhaftet werden konnte, sitzt im Gefängnis und wartet auf seinen Prozess. Anstelle einer klassischen "was bisher geschah…"-Rückschau, präsentiert die Serie die sympathisch wirkende TV-Moderatorin Hattie Tetch, die in ihrer Fernsehsendung "Hattie's Tea Party" den Status Quo einmal zusammenfasst. Großartig inszeniert kann sich das Publikum hier nicht nur schon erste Gedanken über diese Neuinterpretation mit Gender Swap machen, sondern sich auch an das Intro der alten Animationsserie erinnern, dessen ikonische Bilder hi...

Was haben wir gelacht (D 2026)

"Sie sind der Meinung, das war…", "Hier ist Ihre Nummer 1", "Wetten, dass…?", "Wir haben doch keine Zeit". Es ist unmöglich, bei diesen ikonischen Sätzen nicht auch an die entsprechend ikonischen Moderatoren (männlich, kein Asterisk, kein Doppelpunkt) zu denken. In "Was haben wir gelacht" kommen einerseits fünf Frauen zu Wort, die sich nicht nur an diese Sätze erinnern können. Viele der Kollegen sind ihnen wohlbekannt. Mal mehr, mal weniger freiwillig haben sich ihre Wege gekreuzt und damit einhergehend auch der Sexismus und die Mühen, die damit einhergingen. WAS HABEN WIR GELACHT ist eine Dokumentation der Journalistinnen und Filmemacherinnen Eva Müller und Isabel Schneider und läuft seit dem 16.07.2026 im Kino. Müller und Schneider portraitieren hier Esther Schweins, Maren Kroymann, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Hella von Sinnen und erzählen in zahlreichen Bildern von dem Verhältnis von Frauen, Humor und der deutschen TV-Landsch...

Überlebensschuld und Traumabewältigung in Godzilla Minus One (JPN 2023)

Godzilla Minus One   (JPN 2023) unterscheidet sich in vielen Dingen von den zahllosen Vorgängern aus Ost und West. Einerseits ist die Riesenechse endlich einmal wieder eine Bedrohung und nicht ein Art Beschützer, die noch zerstörerischer sind als sie selbst. Andererseits bilden die menschlichen Schicksale einen bedeutsamen Faktor im Film und sind keine nervigen Pausenfüller zwischen zwei Actionsequenzen. Godzilla Minus One   ist ein Genrefilm, der hinter seiner Fassade noch eine weitere Ebene bereithält, auf der nicht weniger verhandelt wird als die japanische Gesellschaft, gelesen als Schicksalsgemeinschaft. In meiner Analyse auf FILM PLUS KRITIK gehe ich genau darauf ein und beziehe die Ereignisse des Films auch auf tatsächliche Begebenheiten der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit.

Der Junge und der Reiher (JPN 2023)

Hayao Miyazakis neuester Geniestreich Der Junge und der Reiher  (JPN 2023) und ein besonderer Film. Er ist sperriger als bspw. Chihiros Reise ins Zauberland (JPN 2001), aber nicht minder fantasievoll. Der Film entzieht sich bis zu einem gewissen Grat herkömmlichen Erzählweisen und ist dem Arthouse-Kino wesentlich näher als dem herkömmlichen Unterhaltungsfilm. In meiner ausführlichen Kritik auf FILM PLUS KRITIK gehe ich näher auf einzelne Spannungsverhältnisse ein und weshalb Der Junge und der Reiher ein besonderes Filmerlebnis darstellt.

Der Exorzist - Bekenntnis (US 2023)

Wie sehr kann man Film hassen, um so etwas wie  Der Exorzist - Bekenntnis  (US 2023) ernsthaft zu produzieren? Der Film muss mit Absicht so schlecht gemacht worden sein, es ist unmöglich, dass dies das Ergebnis mangelhaften Talents ist. Ich habe echt versucht, etwas positives in dem Streifen zu finden, etwas, über das ich schreiben kann, man freue sich auf diesen oder jenen Moment. Leider blieb der Wunsch der Vater des Gedanken. Warum dieser Film einfach nicht gut ist, erfahrt Ihr in meiner Kritik auf  FILM PLUS KRITIK .

Skinamarink (CAN 2022)

Der kanadische Filmemacher Kyle Edward Ball war bislang für seinen YouTube-Kanal "Bitsized Nightmares" bekannt. Nun wagt er sich mit Skinamarink an seinen ersten Langfilm und strapaziert dabei die Grenzen regulärer Sehgewohnheit. Der Film ist in höchstem Maße experimentell und stellt Bild und Ton in ein starkes Spannungsverhältnis zueinander. Das Publikum ist ihm dabei hilflos ausgeliefert. Meine Kritik zu diesem außergewöhnlichen Horrorfilm erscheint auf FILM PLUS KRITIK .

Marlowe (IR, ESP, FR, US 2022)

Die Figur des Privatdetektivs Philip Marlowe entstand bereits in den 1930er Jahren und wurde von keinem Geringeren als dem Krimiautor Raymond Chandler entworfen. Im Laufe der Jahre und Jahrzehnte entstanden diverse Romane und Erzählungen und immer wieder wurden und werden diese Geschichten (neu) verfilmt. Als Inbegriff des moralisch integren Menschen, der umgeben ist von einer Welt aus Korruption und Verbrechen, bleibt Marlowe stets standhaft und sucht unnachgiebig nach der Wahrheit. Und so verhält es sich auch in der neuesten Verfilmung Marlowe von 2022.

Maigret und das tote Mädchen (FR 2022)

In Zeiten, in denen Sherlock Holmes facettenreich neu adaptiert wird und es mit Knives Out (US 2019) einerseits frische Interpretationen des Krimi-Genres gibt und andererseits konservative Glamour-Kostümschinken wie Mord im Orient Express (US 2017), kommt es nicht von ungefähr, dass auch das französische Kino der eigenen Kriminalliteratur neues Leben einhauchen möchte. Doch während es sich bei Lupin (FR seit 2021) um eine Serie handelt, die einen sympathischen Dieb in den Mittelpunkt stellt und das Narrativ in die Gegenwart überführt, erinnert Maigret und das tote Mädchen (FR 2022) nicht nur dem Titel nach an einen TV-Spielfilm, der im Rahmen eines wöchentlichen Krimis werktags ausgestrahlt werden kann.

The Equalizer 3 - The Final Chapter (US 2023)

  Mit The Equalizer 3 - The Final Chapter kommt ein Film in die Kinos, der einerseits für sich stehen kann, andererseits jedoch mit den beiden Vorgängern verglichen werden muss, nicht zuletzt weil der zweite Teil so weit hinter den Möglichkeiten zurückblieb, dass er auch die Erwartungen nicht ansatzweise erreichen konnte. The Final Chapter kehrt nun zu den Wurzeln der Reihe zurück und gibt uns neben einer dichten und packenden Atmosphäre wieder den Robert McCall, den wir im zweiten Teil schmerzlich vermissen mussten. Endlich setzt sich der pensionierte Agent wieder für etwas ein. Wo der Abschluss der Reihe genau punkten kann und ob er vielleicht gar der beste Teil der Trilogie ist, erfahrt Ihr in meiner Kritik auf FILM PLUS KRITIK .

Blue Beetle (US 2023)

Die Figur des Blue Beetle besteht seit Ende der 1930er Jahren und doch blieb sie bislang unter dem Radar, was große Leinwand-Adaptionen angeht. Dies ändert sich jetzt mit dem neuesten Werk aus dem Hause DC. Das Problem ist nur, dass sich die Comic-Schmiede hier noch immer nicht vom Konkurrenten Marvel emanzipiert und krampfhaft versucht, Bestehendes zu kopieren.

Insidious: The Red Door (US 2023)

Im Gegensatz zu den Teilen Drei und Vier schließt der fünften Teil der Insidious -Reihe, Insidious: The Red Door (US 2023) an die Geschehnisse aus den ersten beiden Teilen an und erzählt von der Unmöglichkeit, das Böse vollkommen aus dem Bewusstsein zu verbannen. Der Film setzt neun Jahre nach Insidious: Chapter 2 (US 2013) ein, zeigt aber noch einmal die letzten Momente des zweiten Teils, in denen sich Josh (Patrick Wilson) und sein Sohn Dalton (Ty Simpkins) einer Hypnose unterziehen, um die Erinnerungen an den roten Dämonen und das Ewigreich zu vergessen. Dann ein Zeitsprung. Die Mitglieder der Familie sind älter geworden, die Großmutter verstorben. Weshalb die Schauspielerin der Großmutter, Barbara Hershey, nicht mehr dabei ist, vermag ich nicht zu sagen. Möglich, dass sie das Drehbuch gelesen hat. Zudem ist die Familie zerbrochen. Die Eltern sind geschieden und Josh ist mit Dalton zerstritten. Während nun das Unvermeidliche geschieht und das Böse zurückkehrt, versucht der Film du...

Oppenheimer (US 2023)

Christopher Nolans Oppenheimer ist kein Film , sondern eine Erfahrung. Hier wird nicht nur die Welt eingerissen, sondern auch Kino an sich. Und auch wenn ich eine Kritik geschrieben habe, so ist "Oppenheimer" doch nicht in Worte zu fassen. Meine Kritik auf FILM PLUS KRITIK .

Air (US 2023)

  Was anfängt wie die Ursprungsgeschichte eines Turnschuhs, die Verfilmung eines Wikipedia-Artikels, entwickelt sich schon bald zu einem Meta-Film über Identität und (Kultur-)Industrie. Allein, dass Michael Jordan in dem ganzen Film nicht ein Mal richtig zu sehen ist, geschweige denn Sprechakte hat, zeigt, wie Air verstanden werden möchte. Mehr zu diesem außerordentlichen Film in meiner Kritik auf  FILM PLUS KRITIK .

Miraculous: Ladybug und Cat Noir - Der Film (FR 2023)

  Miraculous: Ladybug & Cat Noir – Der Film  ist eine intelligente Superheld*innen-Erzählung für die ganze Familie. Trotz kindgerechter Inszenierung ist der Film alles andere als infantil. Zu solide choreografierten Kämpfen kommt eine liebevoll ausdifferenzierte Präsentation des Wandels vom normalen Menschen hin zum*r Superheld*in. Dabei spart der Film ebenso nicht an Witz und Gefühl. Es sind Filme wie dieser, die zeigen, dass das Thema Superheld*in mehr ist als eine Kostümparade mit viel Action und dass manch großes Filmuniversum zu Gunsten von Masse inhaltlich den Weg des geringsten Widerstandes geht. Mehr zum Film lest Ihr in meiner Kritik auf  FILM PLUS KRITIK .

Freaks Out (IT/BE 2021)

  Superkräfte meets Nazis töten. Was wie eine trashige Version der X-Men erscheinen könnte, entpuppt sich als eine vielschichte Erzählung um Diversität und die Verantwortung, die daraus erwächst, wenn man über besondere Fähigkeiten verfügt. Dabei driftet der Film aber nicht allzu weit ins Fantastische ab. Bei aller Leidenschaft für Naziploitation weiß der Film auch um den Ernst des Themas und so werden auch die Schrecken des Nationalsozialismus deutlich portraitiert. Mehr dazu in meiner ausführlichen Kritik auf FILM PLUS KRITIK .

The Flash (US 2023)

  Im neuesten DC-Film versucht sich Warner Bros. an einem weiteren Abenteuer der Justice League, die wir bereits aus den Snyder-Filmen kennen, und ist gleichsam bemüht, auf den Multiverse-Zug aufzuspringen, der seit ein paar Jahren nahezu alle Kinosäle heimzusuchen scheint. Leider werden die Voraussetzungen dazu nicht erfüllt. Warum Regisseur Andy Muschietti der große Wurf nicht gelingt, erfahrt Ihr in meiner Kritik auf  FILM PLUS KRITIK .

Der Elefant des Magiers (US 2023)

Der Elefant des Magiers (US 2023) erzählt eine Geschichte rund um einen Waisenjungen, der auf der Suche nach seiner Schwester ist und von einer Wahrsagerin gesagt bekommt, hierfür einem Elefanten folgen zu müssen. Was fantasievoll und interessant klingt, wurde leider als netflixsche Stangenware verhunzt. Weshalb genau der Film leider nicht sehenswert ist, erfahrt Ihr in meiner Kritik auf  FILM PLUS KRITIK .

Ant-Man and the Wasp: Quantumania (US 2023)

Der dritte Teil der Reihe und zugleich einer Filme, bei denen wir uns fragen können, was da gerade passiert ist. Ein krudes Sammelsurium aus Weniger, Nichts und doch sehr vielem, ausgedehnt auf über zwei Stunden. Dieses Fazit und mehr findet Ihr in meiner Kritik im Online-Filmmagazin FILM PLUS KRITIK .

Black Panther: Wakanda Forever (US 2022)

In diesem zweiten Teil der Reihe geht Regisseur Ryan Coogler wesentlich besser auf das ein, was Black Panther ausmachen kann und soll. Anstelle eines billigen und eindimensionalen Actionfilms, den man auch bei Wish hätte bestellen können, dringt Coogler in emotionale Tiefen vor und verhandelt unter anderem das komplexe Thema der Trauer. Mehr dazu in meiner Kritik auf  FILM PLUS KRITIK .

Top Gun: Maverick (US 2022)

Filme wie diesen wird es in Zukunft wohl nicht mehr viele geben, denn in Top Gun: Maverick (US 2022) wurde die Zeit zurückgedreht.  Nicht auf diegetischer Ebene. Top Gun: Maverick ist kein Kostümdrama zu Zeiten alter Könige und Kaiser, auch spielt der Film nicht unmittelbar nach den Ereignissen aus Top Gun (US 1986). Vielmehr wurde hier ideologisch durch die Zeit gereist. Die Guten sind immer die Guten, die Bösen sind immer die Bösen und am Ende kriegt der Held das Mädchen. Top Gun: Maverick ist nicht komplex. Es gibt keinen philosophischen Überbau, keinen allegorischen Charakter und kein Objekt oder System, wodurch eine Geschichte erzählt wird, die eine andere Geschichte verschleiert. Wir alle kennen die Theorie der Erzählung hinter der Erzählung in Top Gun . Denken wir uns die Flugzeuge weg, können wir zwei Männer sehen, die ihre Beziehung zueinander erforschen. Das “Top Gun”-Programm als Fassade für die homoerotische Liebelei zwischen Maverick und Iceman.