Mittlerweile sollte es sich herumgesprochen haben, dass im neuen Spider-Man-Film das Multiversum einmal mehr geöffnet wird und durchaus namhafte Vertretung findet. Dennoch möchte ich meine Kritik so vorsichtig wie möglich halten und auf Namen verzichten. Diverse Superschurken aus unterschiedlichen Filmreihen treffen auf die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Was hier wie überbordender Fan Service anmutet, erhält in den 148 Minuten Spielzeit, in denen auch Dr. Strange eine ordentliche Portion Screen Time für sich beansprucht, durchaus Substanz und es ist wunderbar, zu beobachten, wie beinahe zwanzig Jahre Spider-Man-Kino miteinander verwoben werden. Spider-Man: No Way Home ist spannend, unheimlich witzig und actiongeladen und es freut mich sehr, dass die Macher*innen hier mutig genug waren, neue Wege zu gehen, nicht alle Figuren bis zum Erbrechen mit durchzuschleppen und alle Konstellationen beizubehalten. Spider-Man: No Way Home wirkt dadurch wesentlich erwachsener als a...