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Posts mit dem Label "1940er" werden angezeigt.

Die Trilogie, die keine ist

Jährlich, am 27. Jänner erinnern wir an die Schrecken des Holocausts. Offizielle Personen besuchen an diesem Tag besondere Gedenkstätten, halten Reden und fordern, dass so etwas wie der millionenfache Mord an Menschen, nur weil sie Menschen sind, nie wieder geschehen darf. Und genau an diesem Tag kommen auch all jene Personen ans Tageslicht, die in Phrasen eine Art Gegenposition zu vertreten scheinen, nach der das Erinnern ein Ende haben sollte. Im Gegensatz zu den Offiziellen fordern sie einen Blick in die Zukunft bei gleichzeitiger Abkehr von der Vergangenheit. Dabei ist diese Form der Ignoranz so verklärend wie gefährlich und widerspricht nicht zuletzt der Definition von Lernen. Dabei ist Lernen so wichtig und im Falle des Massenmords an jüdischen und anderen Menschen während der Zeit des Dritten Reichs so immens greifbar. Es müssen jedoch nicht immer Offizielle sein, die das Wort in dieser Angelegenheit ergreifen.

Ein Visum im Kampf gegen die Nazis

Wer sich Casablanca [1] anschaut, kommt nicht umhin, die äußerst kurze Exposition[2] zu betrachten, die sich unmittelbar an das Intro des Films anschließt. Im Allgemeinen hat eine Exposition den Sinn, die Zuschauenden in die Handlung und die darin agierenden Figuren einzuführen. Im Falle von Casablanca wird auf die Einführung von Figuren zunächst verzichtet. Erst nach und nach werden die Zuschauenden die Charaktere zu Gesicht bekommen. In diesem Film beschränkt sich die Exposition darauf, die Szenerie zu präsentieren und eine zeitliche Einordnung vorzunehmen. Dabei ist „beschränken“ nicht negativ konnotiert. Im Gegenteil liegt in dieser Art der Exposition vielmehr eine besondere Fokussierung auf das Elementare des Films.

A future in suspense

When we talk about Carol Reed’s The Third Man (1949) and the way the film is done, we tend to focus on the use of low light, hard shadows, the intense use of a tilted camera or the striking zither play by Anton Karas. The film is based on an idea by producer Alexander Korda and the novel written by Graham Greene. It has been shot in 1948 and was released in 1949 (USA) and 1950 (West-GER, AUT). The film very much deals with the post WW II situation in Vienna, the occupation by the allied forces and the black market, through which numerous racketeers tried to gain wealth, no matter the costs. It even mentions the theft, adulterating and reselling of Penicillin, which actually took place. In 1946 several Berlin racketeers had been accused by taking powder as a base and pretending to have rare Penicillin to offer. There are plenty of things, which are worth mentioning, nevertheless one of the most striking sequences in the films is one of those rare moments, in which neither a dutc...