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Posts mit dem Label "Sam Raimi" werden angezeigt.

Spider-Man (US 2002)

I n den mehr als einhundert Jahren, die es Kino bereits gibt, habt es immer wieder auch Comicverfilmungen gegeben. Hervorzuheben sind die „Batman“-Inszenierungen der 1960 Jahren, das Wiederaufleben des dunklen Ritters Ende der 1980er und natürlich auch Zack Snyders Verfilmung der Watchmen (US 2009). Comics rund um Superhelden entstammen einer Tradition des Camps, in denen alles überhöht und irgendwie bunt ist und die Held*innen wie Sensationen hervorgehoben werden, während sie ihre Taten wie Kunststücke vollführen. Immer wieder stoßen Comic-Verfilmungen dabei auf Grenzen, die durch das Publikum gesetzt werden. Nicht selten sind diese Grenzen im Camp zu finden, also in den Momenten, in denen sie besonders abgedreht und bunt sind.

Doctor Strange in the Multiverse of Madness (US 2022)

Über diesen Film zu schreiben, ohne dabei (zu) viel zu verraten, ist schwierig, sehr schwierig sogar, da es wenig Vorkenntnisse gibt, und genau genommen müsste ich sehr enttäuscht von Doctor Strange in the Multiverse of Madness sein, da meine Erwartungen nahezu vollständig unerfüllt blieben. Die Werbung für den Film ist eine Mogelpackung, bei der das Ergebnis im krassen Gegensatz zu den Versprechungen steht. Im Allgemeinen verraten Trailer und vorab gestreute Informationen das Wesentliche über einen Film, zeigen uns bereits die eine oder andere Überraschung und manches Mal erledigen vermeintliche Fans mehr Arbeit als gut tut und geben im Vorfeld Details preis, die aus guten Gründen geheim gehalten werden –siehe Spider-Man: No Way Home (2021). Im Falle von Doctor Strange in the Multiverse of Madness hat die Marketing-Abteilung indes ganze Arbeit geleistet und gerade so viel in die Trailer gepackt, dass wir zwar Lust auf den Film, aber keine Ahnung haben, wohin die Reise eigentlic...