In seinem Text über den destruktiven Charakter[1] stellt Walter Benjamin Selbigen dem sogenannten Etui-Menschen gegenüber. Das Zerstörerische des destruktiven Charakters wirkt gegen das Konservierte und Strukturierte eines ideologisierten Heims. Ein eigenes Heim, ganz gleich, ob es sich dabei um ein Haus oder eine Wohnung handelt, hat etwas Sakrales an sich, indem es, gleich einer Kirche, Schutz bietet vor den Gefahren von außerhalb, und ähnlich wie eben eine Kirche, verfügt auch ein Heim über (mindestens) einen Tisch, der wie ein Altar von zentraler Bedeutung sein kann. Interessanter Weise weist Tom Gunning der Eröffnungssequenz von Fritz Langs M – Eine Stadt sucht einen Mörder [2] eine derartige Wichtigkeit zu, dass er, Marie-Claire-Ropars-Wuillenmier zitierend, konstatiert: „…it is impossible not to analyse the first sequence, due to its fundermental importance for the later unfolding of the narrative as well as the system of signification it develops.” [3] Und der fügt hinzu:...